Jenseits von Worten und Gedanken - 4 Audio-CDs

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Art.Nr.: 978-3-7964-0355-2

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 Joel S. Goldsmith:  Hörbuch: Auszüge aus dem Buch
„Jenseits von Worten und Gedanken“
Zyklus von 4 Audio-CDs
Sprache und Musik:  Dr. Michael Hozzel
ISBN 978-3-7964-0355-2
, Laufzeit: 5:16 Std.

Jede CD: 14,00 Eur(D), 14,40 Eur(A) – alle 4 zusammen: 45,00 Eur(D), 46,20 Eur(A)

Aus dem Inhalt:

Jeder Mystiker hat plötzlich, während er meditierte, forschte, übte und alles tat, was ihm aufgetragen wurde, in einer einzigen Minute am Tag oder in einer Sekunde in der Nacht entdeckt: „Ich bin blind gewesen und kann jetzt sehen“, obwohl er vorher keine großen Fortschritte zu machen schien. Der „alte Mensch“ war gestorben und der „neue Mensch“ geboren.

Gott gab sich der Welt als du, der eingeborene Sohn. Er hauchte dir nicht dein Leben ein; Er hauchte dir Sein Leben ein, Seinen Lebensodem. Also atmest du nicht deinen Atem, sondern Seinen Atem; du denkst nicht mit deinem Verstand, sondern mit Seinem; es ist noch nicht einmal dein Körper, mit dem du umgehst, sondern es ist der Tempel des lebendigen Gottes.

Je mehr du das erkennst und dich hingibst, damit Gott als dein Geist, deine Seele, dein Leben, dein Atem, dein Sein und dein Körper wirken kann, desto mehr von der göttlichen Gnade wird durch dich zum Ausdruck kommen.

 

Es ist die Gnade Gottes, die mein Leben lebt, und ich bin weder gut noch schlecht, weder reich noch arm, weder Heiliger noch Sünder. Auch bin ich weder krank noch gesund, weder lebendig noch tot. Ich bin ICH, und alles, was ICH BIN ist, bin ich.

ICH bin weder Jude noch Heide. ICH bin weder weiß noch schwarz oder gelb. Ich bin ICH! Alles, was Gott ist, bin ich; alles, was der Vater hat, ist mein.

 

Lebe in der inneren Gewahrwerdung vom Ich, vom Ich-Sein. Ich ist der Vater in dir und Ich ist der Sohn, der im Äußeren erscheint. Alles, was der Vater in dir ist, ist der Sohn im außen. Alles, was Gott ist, bist du – das Ich von dir – und alles, was der Vater hat, bringt sich durch dich zum Ausdruck. Um diesem Ausdruck Dauer zu verleihen, kannst du nichts tun, als ihn mit anderen zu teilen. Sowie du das unterlässt, setzt du ein Hindernis und verlierst ihn. Nur solange man bereit ist, es zu teilen, hält das Strömen an.

 

Sehen wir ein, warum das Gotteserlebnis nur eintreten kann, wenn wir mit unseren persönlichen Anstrengungen nachlassen, wenn wir unseren Geist zur Ruhe gebracht haben, wenn wir erkannt haben, dass das Wirken Gottes ganz unpersönlich ist in dem Sinn, dass Er nie mehr für mich tun würde, als Er für dich täte. Glauben wir nur niemals, dass Gott mehr für Jesus Christus getan hat, als Er für dich oder mich tun würde. Einen solchen Gott gibt es nicht!

Gott muss als universelles Sein verstanden werden. Bei Seinen Gesetzen gibt es keine Ausnahmen. Für Ihn kann es nichts ausmachen, ob jemand weiß oder schwarz, Jude oder Heide, Sklave oder Freier, Heiliger oder Sünder ist. Für Ihn bedeutet das keinerlei Unterschied. Der Sünder braucht nur sein Bewusstsein zu öffnen; dann wird Gott genauso schnell bei ihm sein wie bei einem Heiligen.

 

Das Erforschen der buchstäblichen Bedeutung der Wahrheit dient in erster Linie dazu, uns zum Reich Gottes in uns selbst zurückzuführen, wo wir mit unserem inneren Selbst Gemeinschaft halten und daraus die Gewissheit spüren: „Fürchte dich nicht, Ich bin es. Du bist Ich, Ich bin du.“

Dann sind wir unter der Gnade – nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade – und es gibt kein Gesetz, das sich nicht auflösen würde bei der Berührung mit der Gnade, unter der wir stehen. So gelangen wir jenseits von Worten und Gedanken, über die Anwendung irgendeiner Wahrheit hinaus, und verweilen in Ruhe, Stille und Frieden. Wenn aber Worte oder Gedanken kommen, so mögen sie von der göttlichen Gnade kommen, vom Vater im Innern, von der Quelle.

 

Du bist nicht der Handelnde, du bist nicht der Heiler, es ist nicht deine Sache. Überlass dich völlig der Gnade und die Gnade führt die Arbeit aus; du bist nichts als ihr Instrument.

Sei still: Ich in dir bin Gott; so sei nur ruhig und lass Ich Gott sein.

Im Schweigen und in der Stille ist die Gnade gegenwärtig.

 

Geistige Unwissenheit ist das Hemmnis

Wenn die Furcht vor dem Wetter, dem Klima, den Bazillen und der Ansteckung bei den meisten Menschen nicht so eingewurzelt wäre, dann hätten sie nur die Hälfte der Beschwerden, über die die meisten klagen. Es sind also nicht ihre persönlichen Sünden; es ist das, was sie in ihrer Unwissenheit als allgemeine Vorstellung angenommen haben. Unwissenheit ist die Hauptsünde.

Nur die Unwissenden kommen nicht in den Himmel oder zur Harmonie. Der Sünder kommt in dem Augenblick in den Himmel, in dem er erleuchtet wird, denn dann gibt es keine Sünde mehr; und wer nicht sündigt, ist auch kein Sünder. Was gestern oder letzte Woche, letzten Monat oder im vorigen Jahr geschah, ist vergangen, denn „wenn eure Sünden auch rot wie Scharlach sind, sollen sie doch weiß werden wie Schnee“.

Die grundlegende christliche Lehre lautet, dass wir so weiß wie Schnee sind in eben dem Augenblick, in dem wir unsere Unwissenheit überwunden haben und zu erkennen beginnen: „Alles Schlechte, sei es gravierend oder unbedeutend, war durch meine Unwissenheit verursacht. Mehr nicht! Es hätte niemals geschehen können, wenn ich Erleuchtung erfahren hätte.“ Woher weiß man das? Erleuchtete Menschen tun nichts Böses. Es ist einem Erleuchteten unmöglich, etwas Schlechtes zu tun. Warum? Weil es nichts auf der ganzen Welt gibt, um dessentwillen es sich lohnen würde, etwas Böses zu tun.

Was könnte man sich überhaupt draußen in der Welt wünschen, wenn man das Reich Gottes im Innern hat? Man braucht nicht zu lügen, zu täuschen, zu stehlen oder zu betrügen, um sein Auskommen zu finden, denn sowie man das Wesen der Versorgung erkennt, beginnt sie hervorzuquellen. Sucht man Vergnügungen?

Wer braucht um der Vergnügungen willen zu betrügen, wenn sich alles Vergnügen, das es in der Welt gibt, von innen her entfaltet? Und wenn es dazu eines anderen Menschen bedürfte oder wenn sechs andere Menschen nötig wären, um dieses Vergnügen zu beschaffen – sie werden da sein. Man braucht sie nicht zu suchen.

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